9 September 2012 - 19:30

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die pakistanische Regierung ermahnt, das Leben der Muslime im Land zu schützen.

Sie müsse den ethnischen Terror im Land verhindern und entschlossen dagegen vorgehen, so HRW, wie Iqna unter Berufung auf eine asiatische Zweigstelle berichtet.HRW-Asienexperte Brad Adams teilte in einer hierzu veröffentlichten Erklärung mit, dass es der pakistanischen Regierung bislang nicht gelungen sei, terroristische Anschläge zu verhindern oder deren Urheber und Attentäter vor Gericht zu stellen.Allein im laufenden Jahr seien mindestens 320 schiitische Muslime Opfer terroristischer Stammeskämpfe im Land gewesen. Der Anstieg der ethnischen Gewalt in Pakistan sei äußerst besorgniserregend, so Adams.Laut dem Asiendirektor von Human Rights Watsch stehen viele dieser extremistischen Gruppierungen mit pakistanischen Armeekreisen in Verbindung insbesondere mit den pakistanischen Geheimdienststellen.